Alexandra Janizewski comoderiert mit Sten Fischer – ihre Spuren in einer Performance

Die Kulturpädagogin an Weimars ACC-Galerie Alexandra Janizewski starb 50-jährig am 10. September 2017 nach mehrmonatiger Krebserkrankung.  Im ACC fand, ihres kulturellen Engagements gedenkend, die Ausstellung statt, „Der schönste Grund nach Weimar zu kommen. Alexandra Janizewski — Verneigung vor einem Kulturleben“ . Ich habe mich mit einem Audiobeitrag daran beteiligt:

Foto: Claus Bach

Spuren von Alexandra Janizewski

– aus der Comoderation einer Performance Alexandra Janizewski mit Sten Fischer am 16/09/14 im ACC

eine Intermodulation von Audio-Fragmenten

Am 16. September 2014 hat der Koch, Sten Fischer, abends im ACC eine Koch-Performance gegeben. Am 26.September habe ich im Stadtradio einen Beitrag darüber gebracht. In meiner Rubrik stelle ich Gespräche mit Weimarer Köchen, ihren Gästen und mit ihren Mitarbeitern vor. Ich habe, wie ich mich erinnere, auch Alexandra zu einem Interview aufgefordert. Sie hat sich mit der Betreuung ihres Publikums so sehr beansprucht gesehen, dass sie an diesem Abend hat ablehnen müssen. Bei der Durchsicht meiner Audio-Beiträge habe ich festgestellt, dass ich noch über das gesamte Material aus der Vorproduktion dieses Beitrags der Performance verfüge.

Alexandra hat den Abend comoderiert. Sie hat Sten Fischer erst zu der Form, die er hat zeigen können, auflaufen lassen. Die Performance ist überwiegend von Beiden dialogisch geführt worden. Ich habe Audio-Fragmente der Performance, auf denen Alexandra zu hören ist, intermoduliert. Durch die Beiläufigkeit der Aufnahmen schimmert, wie ich finde, das Engagement, die Unbefangenheit, die Fröhlichkeit von Alexandra Janizewski, wie wir sie bei vielen Anlässen im ACC erlebt haben, durch.

Weimar 19/10/17 Heiner Koch

Alexandra Janizewski – Intermodulation aus Fragmenten einer Performance

Alexandra Janizewski – Olaf Nenninger, ihr Lebensgefährte in den letzten Jahren – auf der Vernissage der Ausstellung:

*mit Erlaubnis der marching brass-band, „Tuba libre“, sind musikalische Fragmente ihrer Performance auf der Vernissage zitiert

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